Das Projekt Integrierte Beratung (SPI)

Die Zukunft bringt große Herausforderungen für die Kirchengemeinden und -bezirke in Württemberg. Die Landeskirche hilft ihnen mit dem Projekt SPI, diese zu meistern.

Weshalb wurde das Projekt Integrierte Beratung aufgestellt?

Die Kirchengemeinden, die Kirchenbezirke und die Landeskirche stehen folgenden Herausforderungen gegenüber:

  • Rückgang der Gemeindeglieder aufgrund des demographischen Wandels.
  • Wegfall von weiteren Gemeindepfarrstellen.
  • Schwierigkeiten bei der Finanzierung und Unterhaltung des Immobilienbestandes.

Das Projekt unterstützt die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, damit diese auch in Zukunft ihren Verkündigungsauftrag und ihre gemeindliche Arbeit gesichert wahrnehmen können.

Das Projekt nimmt sich bei seiner Beratung allen Fragestellungen im Bereich Struktur, Pfarrdienst und Immobilien an und bezieht diese aufeinander. Dabei ermöglicht es den Kirchengemeinden, eine aufeinander bezogene, umfängliche Beratung aus einer Hand zu erhalten.

Was soll durch einen Beratungsprozess beispielsweise erreicht werden?

  • Schaffung nachhaltiger Strukturen für die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden zur Entlastung der Haupt- und Ehrenamtlichen

  • Konzeption für den Immobilienbestand aller am Beratungsprozess beteiligten Kirchengemeinden

  • Stärkung der Kooperation von Pfarrerinnen und Pfarrern und Anpassung der Dienstaufträge

  • Ausbau einer konzentrierten und funktionsfähigen Verwaltung

  • Überarbeitung von Gottesdienstordnung(en) der Kirchengemeinden

  • In den Kirchengemeinden und in den Distrikten geschieht eine Konsensbildung über die Gestalt kirchlicher Arbeit, die für die Pfarrerinnen und Pfarrer, für die Hauptamtlichen anderer Professionen und für die Ehrenamtlichen eine übersichtliche und zu bewältigende Arbeitsstruktur bietet.

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt:

Projektleiter Pfarrer Carsten Kraume
E-Mail: carsten.kraumedontospamme@gowaway.elk-wue.de
Telefon: 0711 2149-313